Hedera helix 'Goldchild'

© W. Engesser/R. Krebs/DGHK

’Gold Child’ ist eine panaschierte Efeusorte, die sich durch einen leuchtend gelben Blattrand auszeichnet, der die  grüne bis graugrüne Blattmitte umgibt. Die Gelbfärbung ist dabei deutlich Temperatur- und Lichtabhängig. Gut ausgeprägt ist sie bei eher niederen Temperaturen und guter Belichtung; hingegen geht im Schatten der Grad der Gelbfärbung etwas zurück.  Die Sorte wurde von Thomas Rochford , der die Firma Rochford  in Herfordshire leitete, namentlich eingeführt. Ronald Whitehouse erwähnt in seinem Buch „Which Ivy“ , dass die Sorte evtl. auch zunächst  bei den Gebrüdern Stauss in Deutschland entstand und von dort nach Rochford gelangte.
’Gold Child’ wurde am 16. November 1971 auf der Ausstellung der Royal Horticultural Society in England gezeigt und mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Wie in Großbritannien dürfte die Sorte auch in Deutschland nicht überall winterhart sein. In jedem Fall ist dieser selbst verzweigende Efeu aber ein sehr attraktiver und dankbarer Efeu für Hängeampeln und ähnliche Arrangements.

Als ähnliche Pflanze war ’Golden  Chicago’ im Handel.  Zur weiteren Verwirrung hinsichtlich  der Namensgebung trug der Dänische Efeuhändler Froed Maegard bei. Eine gelb panaschierte Mutation von ’Harald’ wurde in großem Umfang in Europa unter der Bezeichnung ’Goldchild’, also ohne Bindestrich in einem Wort  geschrieben, verkauft.  Diese Sorte zeichnet sich durch eine größere Winterhärte aus als ’Gold Child’ und kann somit auch im Außenbereich, etwa zur Hausbegrünung verwendet werden.  

Rasse: Pittsburgh-Rasse
Wuchs: Schwach, aber gut selbst verzweigend
Triebe: grünviolett
Blätter: 3lappig, 3 bis 4 x 4 bis 5 cm. Die Basallappen sind oft nur angedeutet. Die Blattform ist schwach herzförmig, im Zentrum grün, grau und vollständig von der gelben Randpanaschierung umgeben.
Verwendung: Topf - und Ampelpflanze.
Besonderheiten: ‘Gold Child‘, ein Efeu der sicher etwas heikel in Kultur und Pflege ist. Der Efeu reagiert empfindlich auf zuwenig, aber auch auf zuviel Wasser. Hier ist also der berühmte “Grüne Daumen“ gefragt. Peter Rose schreibt in seinem Buch "Efeu", Ulmer – Verlag, zu dieser Pflanze: “Diese hübsch aussehende Sorte ist möglicherweise jene Ausnahme, die die Regel bestätigt.

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