Hedera helix 'Golden Ingot'

© R. Krebs

Diese auffallend gelbgoldene Sorte wurde 1987 durch Frode Maegard aus Dänemark auf den Europäischen Markt eingeführt, wobei sie zunächst als ‘Golden Inge‘ bezeichnet wurde. Inge ist ein in Dänemark häufig gebrauchter Frauenname und Ronald Whitehouse, aus dessen Buch ‘Wich Ivy’ die wesentlichen hier wiedergegebnen Informationen stammen, vermutet, dass Frode Maegard die Sorte einem weiblichen Mitglied seiner Familie gewidmet hat. Es scheint dann so gewesen zu sein, dass beim Transport von Efeu nach England auf dem Etikett das ‘e ‘ von Inge verwischt wurde und kurzerhand durch die Silbe ‘ot‘ ersetzt wurde. Dadurch kam es dann zur Bezeichnung ‘Golden lngot, die bis heute Bestand hat.
‘Golden Ingot‘ ist tatsächlich ein sehr schöner, prächtiger Efeu, der sich durch ein leuchtendes Gelb mit hellgrünen bis dunkelgrünen Flecken im Blatt auszeichnet.
Neben ‘Golden Ingot‘ mit leicht gekräuseltem Blattrand wurde für einige Zeit eine zweite, ähnliche Auslese vertrieben, die als Hedera helix ‘Marilyn‘ bezeichnet wurde. Sie zeichnete sich durch ein flaches, kleineres Blatt aus, wies aber sonst eine ähnliche Blattzeichnung wie ‘Golden lngot‘ aus. Die ursprüngliche Herkunft von ‘Golden lngot‘ ist offenbar nicht ganz klar. So berichtet Ronald Whitehouse, dass er die Sorte bei Bruder Ingobert in Heidelberg gesehen hat, der sie als ‘Mutation aus Goldchild‘ führte. Unklar ist also, ob die Mutation in Heidelberg oder in Dänemark entstand.

  • Hedera helix 'Golden Ingot' 08 (4)
  • Hedera helix 'Golden Ingot' 08 (5)
  • Hedera helix 'Golden Ingot' 08 (6)
  • Hedera helix 'Golden Ingot' 08 (7)
  • Hedera helix 'Golden Ingot' 08 (8)
  • Hedera helix 'Golden Ingot' 13
  • Hedera helix 'Golden Ingot' 14 (8)

 

Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button