Hedera helix 'Kirsten'

© Robert Krebs

Diese Sorte wurde im Mai 1995 in der Gärtnerei Albers, Lüllingen, aus der Sorte ‘Stuttgart‘ ausgelesen und nach einer Mitarbeiterin benannt. Vermutlich ist es eine Verbänderung. ‘Kirsten‘ hat fast den gleichen Habitus und bis auf geringe Abweichungen auch die gleiche Blattform. So ist bei ‘Kirsten‘, ebenso wie bei ‘Stuttgart‘ der Basallappen, wenn überhaupt, nur andeutungsweise vorhanden. Im Gegensatz zu ‘Stuttgart‘ fehlt bei ‘Kirsten‘ oft auf einer Seite der Laterallappen, ein gutes Erkennungszeichen der Sorte.
Der Wuchs ist selbst verzweigend mit anfänglich aufrecht wachsenden Trieben. Die Triebe sind grün-violett. Die Internodien sind 0,5 bis 2 cm. Die Blätter sind 5-lappig, und 3 bis 3,5 mal 4 bis 5 cm. Die Mittellappen sind etwas länger als Seitenlappen. Das Enden der Lappen ist spitz, die Blattbass tief herzförmig. Der Blattrand ist stark gewellt, besonders in den Einbuchtungen. Die Blattfarbe ist stark glänzend dunkelgrün. Die Aderung ist erhaben, die Hauptadern zuweilen an der Basis rot.
‘Kirsten‘ ist eine gute Topfpflanze. Ob sie sich auch fürs Freiland eignet ist noch nicht bekannt, dürfte aber wie die Ausgangsform an Orten mit mildem Klima verwendet werden können.

Lit.:
Hedera helix ‘Kirsten‘ in: Der Efeu Freund Nr.25, 1998, S. 10 - 11

  • Hedera helix 'Kirsten' 09 (1)
  • Hedera helix 'Kirsten' 09 (2)
  • Hedera helix 'Kirsten' 09 (3)
  • Hedera helix 'Kirsten' 09 (4)
  • Hedera helix 'Kirsten' 09 (5)
  • Hedera helix 'Kirsten' 09 (6)
  • Hedera helix 'Kirsten' 09 (7)
  • Hedera helix 'Kirsten' 11 (1)
  • Hedera helix 'Kirsten' 11 (2)
  • Hedera helix 'Kirsten' 11 (3)
  • Hedera helix 'Kirsten' 11 (4)
  • Hedera helix 'Kirsten' 18
  • Hedera helix 'Kirsten' 19 (3)
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